Bei einem Energiepsychologie - Kongress erkläre ich, wie EmoTrance funktioniert und warum das alles so einfach und schön ist. Eine Dame aus Kanada ist meine Demonstrationsperson.
Sie ist vielleicht so um die siebzig Jahre alt, trägt ein Kleid bedruckt mit vielen bunten Blumen und um den Hals hat sie ein türkisfarbiges Seidentuch. Sie ist etwas nervös, vor so vielen Leuten, mit mir und einer ganz neuen Technik ihre Probleme anzugehen.
Ich lächele sie beruhigend an, stelle mich neben sie und frage, „Haben Sie vielleicht ein Gefühl oder eine Emotion, die Sie schon lange haben und wirklich sehr gerne heilen würden?„
Die Dame nickt, sehr ernst.
Ich brauche gar nicht danach zu fragen, was das denn ist, oder sie um irgendwelche unerfreulichen Informationen oder Details zu bedrängen.
Das ist eine gute Demonstration für die Teilnehmer; sie können dann selbst sehen, daß man gar nichts zu wissen braucht über das „wieso„, „wie lange„, „wer„, „was" und so weiter und so frage ich einfach, wie üblich, „Und wo fühlen Sie diesen alten Schmerz in Ihrem Körper? Bitte zeigen Sie es mir mit Ihren Händen."
Die Dame nickt und macht sofort beide Hände um den eigenen Hals, genau da, wo der türkise Seidenschal ist. Ich schaue kurz auf die anderen Teilnehmer, um zu sehen, ob sie das auch bemerkt haben. Einige schreiben, andere zeigen und flüstern mit ihren Nachbarn.
Da wir ja nur mit Energie beschäftigt sind, brauche ich ihr nicht zu sagen, das sie den Schal abnehmen soll. Das funktioniert alles sehr gut durch Kleidung hindurch, und der Schal mag sogar sehr hilfreich sein – die Farbe und das Material, und so, wie sie ihn gewunden hat, das sind alles keine Zufälle, sonder das Energiebewußtsein am Werk, ihr eigenes Energiebewußtsein, das ihr helfen will, egal ob sie das nun weiß, oder nicht.
Mit meinen und ihren heilenden Händen ist es schnell und einfach, ihre Kehle zu reparieren, so daß Energieströme nun wieder ordentlich in ihren richtigen Bahnen fließen können. Von der Kehle fließt es in ihren Körper hinein, und dann in die Beine.
Da ruft sie, „Oh! Ich habe einen Schmerz in meinem linken Knie! Die Energie läuft schön durch das rechte Bein, aber es stockt im linken Knie."
Ich erkläre ihr und den anderen Teilnehmern, daß das wahrscheinlich eine Verletzung im Energie-Knie ist, die wir erst heilen müssen, bevor das richtig auf der Seite auch aus dem Bein fliessen kann. Ich kniee mich vor der Dame nieder und weil sie sich so weit nicht herunter bücken kann, sage ich ihr, „Ich mache das mit meinen heilenden Händen von außen, und Sie machen es von innen, mit Ihrer Aufmerksamkeit und mit Ihrem Willen, das jetzt zu heilen."
Nur ein paar Minuten später ist alles in Ordnung.
Wir probieren jetzt, ob diese ganze unbekannte Geschichte tatsächlich geheilt ist.
Ich bitte die Dame, noch einmal an den alten Schmerz zu denken, der so lange in ihrer Kehle saß. Sie lächelt und seufzt vor Freude, reibt die Hände und macht ein paar kleine Tanzschritte, dann sagt sie, „Nein, das ist richtig elektrisch! Das ist ja so schön, ich fühle mich zwanzig Jahre jünger!„
Und dann sagt sie weiter, „Das Knie, das war interessant. Ich habe es mir verletzt, als ich zehn Jahre alt war und vom Pferd gefallen bin. Ich habe seitdem immer Probleme damit gehabt – und das ist 61 Jahre her! Ich weiß wirklich nicht, wie oft das schon geröntgt worden ist oder wie viele Doktoren mir immer wieder gesagt haben, daß ich mir das nur einbilde, daß da gar nichts ist."
Ja, die Sache ist ja die.
Als die Dame vom Pferd gefallen war, da haben sie ihr sichtbares Knie geflickt, aber das unsichtbare total vergessen. Das unsichtbare Knie war immer noch verletzt, nach all den vielen Jahren.
Und ich habe mir gedacht, wenn ein Kind sich das Knie aufgeschlagen hat, und die Mutter darauf bläst und sagt, so, jetzt wird es besser, was die Mutter da gemacht hat, ist, das unsichtbare Knie zu reparieren.
Ich schüttle so oft mit dem Kopf.
Solche Dinge, wie auf die Wunde eines Kindes zu blasen um es „besser zu machen„, ist so natürlich. Total ungebildete Menschen machen es ganz natürlich. Weil es richtig ist, und weil das so WICHTIG IST.
Wenn das nicht gemacht wird, dann ist die Wunde nicht richtig geheilt und nur die Hälfte des Totalkörpers, die man sehen kann, aufschneiden kann, zunähen kann, ist „geheilt" worden.
Das ist nicht genug!
Diese Dame hatte Schmerzen im Knie für 61 Jahre lang!
Das ist eine Schande und eine Scham.
Ich hoffe, daß langsam mehr Leute, die in Krankenhäusern arbeiten, das wieder lernen, das richtig verstehen.
Es gibt schon viele Krankenschwestern, die es lernen, den Energiekörper auch zu restaurieren, durch Therapeutic Touch.
Vielleicht kommt der Tag, wo absolut JEDER Besuch im Krankenhaus AUCH das Energieheilen dabei hat.
Es kostet ja gar nichts, es ist so schnell, fühlt sich gut und natürlich an und es HILFT DEN MENSCHEN, richtig und vollständig zu heilen.
Eine halbe Stunde oder so nach der Demonstration habe ich bemerkt, das die Dame aus Kanada ihren Seidenschal abgenommen hat und ihn sorgfältig zusammengefaltet in ihre Handtasche einpackte.