
Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Was denkst du dir, was für Energiefelder machst du dir dabei?
Ist deine Nase zu groß?
Wenn du nur dein eigenes Gesicht sehen würdest, und gar nichts anderes, könntest du einen solchen Satz gar nicht formulieren.
Das ist ein Vergleich mit EINER ANDEREN NASE – wessen Nase ist das?
Oder vielleicht bist du zu faltig.
Verglichen mit wem, oder mit was?
Was sind diese Energieposter auf deiner eigenen Realitätswand, mit denen du das, was du im Spiegel siehst, immer wieder vergleichst?
Ist es ein anderer, eine andere, oder vielleicht sogar ein Poster von dir selbst, als du 16 Jahre alt warst?
Um überhaupt anfangen zu können, uns selbst richtig zu sehen, uns selbst richtig Aufmerksamkeit zu erteilen, müssen wir die Poster der dünnen Modelle und vollgeschminkten Filmsternchen von der Wand nehmen, eins nach dem anderen, und uns so lange auf das eigene Spiegelbild konzentrieren, bis wir langsam anfangen, nur noch das zu sehen, das wirklich da ist.
Dann beginnt Energie wieder richtig zu fließen, und mit der Aufmerksamkeit kommt Verbindung, und Verstehen, und dann die Liebe.
Nur das, was man liebt, kann man verändern.
Nicht verändern, um es nach irgendwelchen Wahnsinnsstandarts „schöner" zu machen.
Sondern um zu helfen, das es so wachsen, sich entwickeln, so aufblühen kann, wie das immer im Plan Gottes für diese eine Geschöpf geschrieben war.
Wir wissen doch gar nicht, wer oder was wir sein könnten.
Wir kennen doch nur eine VERSION von uns, die traurig und krank ist, die an sich selbst zweifelt, und oft an sich selbst VERzweifelt. Die ungeliebt ist, ungestreichelt, ungewärmt, ungefüttert.
Unerkannt. Unbekannt. Unanerkannt.
Und trotz allem, der PLAN der Schöpfung für jeden einzelnen von uns ist bei uns, er ist in uns, und wir können damit anfangen, diesen Plan zum Leben zurückzurufen, ihn zu unterstützen, und diesen Plan für unser Rollenmodell zu gebrauchen, damit wir endlich wissen können, wohin wir gehen, was wir zu tun haben, und was wir erreichen wollen.