Ebenenverwirrungen

Ich habe viel davon gesprochen, daß die wirkliche Zauberwelt aus vielen Ebenen besteht, und nicht nur aus den materiellen oder physischen Ebenen, die ich als Abkürzung „hart" oder „das Harte" nenne.

Wir haben viele Beispiele gesehen und gehört, die uns erklären, daß wir die wirkliche Welt nicht in den Griff bekommen können, und sie einfach niemals richtig verstehen werden, wenn wir so tun, also ob die Energiedimensionen nicht existierten, nur weil wir sie nicht mit den harten Augen sehen können.

Aber es ist ja nicht so, also ob nun alles wirklich nur hart wäre; wenn das so wäre, würden viele Dinge besser funktionieren.

Die größten Probleme für Menschen mit den Bewußtseinen passieren dann, wenn eine Ebenenverwirrung entsteht.

Zum Beispiel, wenn ein Baby schreit, weil es Energie braucht, und anstelle Energie zu bekommen, wird noch mehr hartes Futter in den Magen gepumpt.

Dann lernt ein kleines Kind etwas sehr, sehr Verkehrtes, nämlich daß man mit hartem Essen Energiebedürfnisse erfüllen kann. Das ist nicht wahr, funktioniert nicht, wird NIE funktionieren, aber man hört dann nie auf, nach mehr und mehr hartem Futter zu suchen – weil der Hunger nie aufhört.

Das ist ein Beispiel einer krankhaften und oft tödlichen Ebenenverwirrung.

Hartes Futter kann als Ersatz für Energie mißverstanden werden, aber viele andere Dinge auch, wie zum Beispiel Geld, das mit notwendigen Energien, die einen lächeln lassen, weil sie sich so gut anfühlen, oft verwechselt wird, und dann sekundär, die vielen verschiedenen harten Objekte, die man mit Geld kaufen kann – Autos, Schmuck, große Häuser.

Ämter, Gewehre, Peitschen und Diplome können und werden dauernd mit richtiger Zaubermacht verwechselt, und Aktionen, wie von zu Hause wegzulaufen, mit richtiger Freiheit.

Alle diese essentiellen menschlichen Bedürfnisse, wie Freude, Freiheit, Macht, Gesundheit, Liebe sind Gefühle, entstehen dann, wenn die richtigen Energiezustände im Energiekörper herrschen.

Die kann man nicht erkaufen, und zu versuchen, sich solche Gefühle mit Objekten zu erkaufen, oder sich Menschen zu erkaufen, die solche Gefühle in einem anregen sollen, das ist sehr traurig, sehr hoffnungslos und kann niemals richtig funktionieren.

Also müssen wir zuerst einmal damit anfangen, unsere Ebenen zu sortieren und uns klar zu werden, was wo hingehört, und was wo herkommt.

Im Grunde genommen ist das nicht einmal sehr kompliziert. Man muß dazu nur wissen, das alles, das eine unsichtbare Komponente hat, auch unsichtbare Lösungen braucht. Ein gutes Beispiel für dieses Prinzip sind die Emotionen, wo man „einen Druck im Herzen fühlt" aber da ist keine harte, sichtbare Faust auf der Brust, die man dafür verantwortlich machen könnte. So etwas ist dann halt eine Energiesache, und dann weiß man sofort, daß das nicht durch Einkaufen, Rasenmähen, Jogging, Sex oder noch mehr Essen oder Alkohol erleichtert werden kann.

Sobald wir nur wissen, daß etwas nicht im Harten erzeugt, hergestellt, repariert oder gebaut werden kann, um entweder emotionale Zustände zu erreichen oder sie zu verhindern, können wir wenigstens damit aufhören, unsere Zeit, unser kostbare Lebenszeit damit zu verschwenden, hinter noch mehr Häusern, Autos, Edelsteinen oder Sammlungsobjekten herzujagen, weil wir nun aus Erfahrung selbst gelernt haben, daß es nicht funktioniert, daß der Hunger nie richtig gestillt wird.

Wenn wir nicht mehr hinter den falschen Dingen (und den falschen Personen!) hinterherlaufen, dann können wir erst mal tief einatmen, und uns hinsetzen, und nun überlegen, was man wohl sonst tun könnte, um das zu erreichen, was man haben will, was man braucht.

Dann haben wir eine Chance, daß uns neue Ideen kommen, wie man wohl am besten mehr Macht, oder Frieden, oder Glück, oder Freude in sein Leben hinein rufen könnte.

Wir haben dann auch mehr Zeit, einfach mal verschiedene Dinge auszuprobieren, nur um herauszufinden, ob dieses oder jenes vielleicht in eine bessere Richtung zeigt.

Das ist wie das alte Kinderspiel „kalt, warm, heiß – du hast es gefunden!".

Für viele Menschen ist es auch interessanterweise so, daß, wenn sie mit dem ewigen Rennen auf die Scheinziele aufhören und sich einfach mal am Straßenrand hinsetzen, sie mit Erstaunen bemerken, daß die kleinen Blümchen im Gras eigentlich doch wirklich schön sind, das sie gar nichts kosten und auch immer schon da waren – man hatte es nur vor lauter Stress gar nicht sehen können.

Solche Dinge sind eine Tür in die Zauberwelt.

Diese Türen gibt es überall, nicht nur in den Bergen oder im Urlaub, im Kloster, im Weltraum oder auf einer weit entfernten Insel.

Wenn man so weit ist, daß man sich so sehr beruhigt hat, daß man wieder klar sehen und klar denken kann, dann wird absolut ALLES zur Tür ins Zauberreich, und dann sind wir soweit, der wirklichen Realität endlich wieder entgegenzutreten.

 

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